Richterordnung - Satzung
 
Wie werde ich Zuchtwart / in?

Was muss ich tun?

1.) Einige Jahre in einem Verein als Züchter tätig sein
2.) Kynolodischen Lebenslauf
3.) 5 Pflichtstunden in einer Tierarztpraxis
4.) 5 mal auf einer Ausstellung als Ringschreiber teilnehmen
5.) 10 mal bei  Wurfabnahme mit einem Zuchtwart oder Tierarzt im FPP teilnehmen
6.) 10 Anwesenheiten bei einer Zuchttauglichkeit mit einem Zuchtwart/in in des FPP
7.) Nach 3 Jahren kann man zur Prüfung zugelassen werden
 
 
Erforderlich ist, an den zuständigen Richterobmann des VDHV ein kurzes Bewerbungsschreiben zu richten, um in die Richteranwärterliste aufgenommen zu werden.

Grundsätzlich sollte der Richteranwärter 3 Jahre einem Verein des VDHV angehören.

Folgende Auflagen sind von den Richteranwärtern zu erfüllen:

3 Anwartschaften als Ringschreiber bei verschiedenen Richtern

Danach sind 6 Anwartschaften bei verschiedenen Richtern als Beirichter abzulegen. Hier muss der Richteranwärter selbstständig Richterberichte erstellen, die unter Beobachtung des amtierenden Richters erfolgen.

Für die gesamte Ausbildungszeit ist der Richteranwärter angehalten, sich ein entsprechendes Wissen über Vererbung, Zucht und Aufzucht, Haltung und über den jeweiligen Rassestandard anzueignen.

Sämtliche Anwartschaftskarten müssen vom amtierenden Richter gegengezeichnet sein, und dem Richterobmann zugesandt werden.

Nach Abschluss der zweijährigen Lehrzeit kann ein Antrag beim Richterobmann auf Zulassung zur Prüfung erfolgen.

Ort und Zeit der Prüfung wird dem Richteranwärter durch den Richterobmann mitgeteilt.

a) theoretischen und   b) praktischen Teil

Bei dem theoretischen Teil werden dem Richteranwärter Fragen über Vererbung, Zucht, Aufzucht, Rassestandard sowie allgemeine Richterfragen gestellt. Hierbei sind zumindest 80 % der Fragen richtig zu beantworten. Diese Fragen können mündlich als auch schriftlich gestellt werden.

Bei dem praktischen Teil muss der Richteranwärter unter Aufsicht des Richterobmanns oder einem von ihm bestimmten Richter mindestens 15 Hunde beurteilen, und dementsprechende Richterberichte anfertigen.

Ein amtierender Richter, der seine Richterqualifikation auf weitere Hunderassen erweitern will, muss eine Zusatzprüfung ablegen. Hierfür benötigt der Richter mindestens 5 Anwartschaften auf die von ihm ausgewählten Rassen. Außerdem braucht er nur eine praktische Prüfung abzulegen. Eine theoretische Prüfung entfällt. (Für Richter, die schon mehrere Jahre Erfahrung besitzen)

Richter die aus anderen Verbänden in den VDHV übernommen werden, müssen erst als Beirichter tätig sein zwecks Einweisung Vergabe der Anwartschaften.

Ein Richter oder Richteranwärter, der sich nicht an die Vorschriften des VDHV hält oder unkorrekt handelt, kann mit einer Sperre oder mit dem Ausschluss aus dem VDHV geahndet werden.

Hier tritt der § 7 der Satzung des VDHV in Kraft.

Ausnahmebedingungen kann der Richterobmann des VDHV erteilen.

Beschlossen auf der Jahreshauptversammlung in Hildesheim, am 22. März 2003.

Interessenten melden sich bei Barbara John club-der-rassehunde@web.de